Misere am Wiener Arbeitsmarkt

Selbst Anhebung der Schulungsteilnehmer kann schlechte Zahlen nicht schönen (01.02.2012)

Das neue Jahr beginnt so wie das letzte geendet hat. Wien behält die rote Laterne, die Misere am Wiener Arbeitsmarkt setzt sich fort,  so der designierte ÖVP Wien-Obmann Manfred Juraczka zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten.

Rot-Grün lässt weiterhin wirkliche Initiativen zu Belebung des Arbeitsmarktes vermissen. Wir erleben eine vollkommen wirkungslose Ankündigungs- und Beschwichtigungspolitik. So verzeichnet Wien mit 4,9 Prozent wieder den höchsten Zuwachs aller Bundesländer, während etwa in Oberösterreich sogar ein leichtes Minus festzustellen ist.

"Wien liegt damit im Jänner 2012 wieder über der Marke von 90.000 Arbeitslosen und das trotz eines bis vor wenigen Tagen milden Winters, der etwa die Bauwirtschaft in keinster Weise beeinträchtigt hat."

Außerdem hat Wien als einziges Bundesland die Anzahl der Schulungsteilnehmer deutlich angehoben hat (5,8 Prozent), während sie im Burgenland um lediglich 0,9 gehoben und in allen anderen Bundesländern sogar gesenkt worden sei: Schulungsteilnehmer werden ja nicht als Arbeitslose gezählt. Also hebt sich Wien, wenn man die diesbezüglichen Daten in Betracht zieht, sogar noch deutlich negativer von den anderen Bundesländern ab. Juraczka mahnt erneut eine aktive Standortpolitik und die Schaffung eines wirtschaftsfreundlichen Klimas in der Verwaltung ein.

Aber was macht die Stadtregierung?  Unternehmen und Bürger müssen mit ständigen Gebührenerhöhungen kämpfen, das Arbeitsmarktbudget stagniert und zu schlechter Letzt gibt es eine gravierende Kürzung der Wirtschaftsförderung. Das alles ist das Gegenteil einer aktiven Standort- und Arbeitsmarktpolitik."

Die rot-grüne Stadtregierung ist aufgefordert, endlich die notwendigen Investitionen zu tätigen um für die erforderliche Dynamik am Arbeitsmarkt zu sorgen.

Portrait: Manfred Juraczka
 
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