ÖVP Wien beantragt Sondersitzung über Mariahilfer Straße

Chaos symptomatisch für gesamte Verkehrspolitik

Angesichts der zahlreichen offenen Fragen und des bestehenden Chaos auf der Mariahilfer Straße kündigte Landesparteiobmann Stadtrat Manfred Juraczka einen Antrag auf Abhaltung einer Sondersitzung des Gemeinderates an. Der Antrag wird am Montag, 26. August eingebracht.

"Denn es geht nicht an, dass Bürgermeister Häupl sich einmal mehr nicht einmischen will und Stadträtin Vassilakou weiterhin zum Leidwesen der Wiener/innen ungestört walten lässt. Die Feststellung, dass das Chaos rund um die Mariahilfer Straße der Eigenverantwortung der Planungsstadträtin unterliege, ist offensichtlich, aber für einen Bürgermeister zu wenig."

Ein entschlossenes Eintreten von Häupl ist angesichts der anhaltenden Realitätsverweigerung seiner Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin unausweichlich. Zumal das Chaos anhält und zig Fragen weiterhin unbeantwortet sind. Wir werden die Sondersitzung insbesondere auch dazu nutzen um diese Fragen zu klären.

Vassilakou ist bis heute ja nicht bereit Auskunft darüber zu erteilen, wie lange die Probephase dauert, wann die Bewohner des 6. und 7. Bezirks tatsächlich befragt werden, wie viel dieses grüne Prestigeprojekt den Steuerzahler tatsächlich kostet, wie das Einbahnstraßenchaos entwirrt wird oder das Problem mit Tempo 30 gelöst werden soll. Zeit diese Fragen zu beantworten und das Chaos auf der Mariahilfer Straße zu beseitigen.