Bild: Spielfiguren auf Puzzle

Integration mit System

Gezielte Integration funktioniert nur von Anfang an: im Kindergarten, mit Vorbereitungsklassen und Investition in die "Selbsterhaltungsfähigkeit".


Unsere Forderung: Gezielte Integration von Anfang an

  • Qualitätssicherung und Transparenz in Kindergärten
    • Evaluierung der Fördermittel für Wiens Kindergärten
    • Transparenz von Inhalten und Betreuungspersonal islamischer Kinderbetreuungseinrichtungen.
  • Vorbereitungsklassen für Kinder mit Sprachdefiziten –Nicht nur Flüchtlingskinder, sondern alle Kinder mit sprachrelevanten Defiziten sollen in eigenen Vorbereitungsklassen gezielt und intensiv Deutsch lernen und gefördert werden.
  • Politische Bildung als Schulfach – Ab der 6. Schulstufe sollen in diesem Fach Grundwerte unserer Gesellschaft vermittelt werden, für ein friedliches und funktionierendes Zusammenleben.
  • Investition in die „Selbsterhaltungsfähigkeit“ – Möglichkeit für Deutschkurse und Nachholen von Bildungsabschlüssen für Menschen mit Migrationshintergrund – vor allem für Frauen.
  • Wahlrecht nur in Verbindung mit Staatsbürgerschaft
    Aktives und passives Wahlrecht muss unmittelbar an eine aufrechte österreichische Staatsbürgerschaft geknüpft sein.

INTEGRATION MIT SYSTEM. IN WIEN.

Das Problem: Mangelhafte Integrationspolitik

In Österreich werden heuer rund 40.000 positive Asylbescheide ergehen. Für einen erfolgreichen Integrationsprozess dieser Menschen braucht es politische Stärke und nicht - wie bisher - eine undurchsichtige und unkoordinierte Integrationspolitik. In Wiener Kindergärten fehlt es zur Gänze an Qualitätssicherung und Transparenzkriterien. Insbesondere in einigen islamischen Kinderbetreuungseinrichtungen gibt es keinerlei Informationen über die gesprochene Sprache oder die ideologischen Inhalte, die Kindern dort vermittelt werden.

Es fehlt an Vorbereitungsklassen, die einheitlich allen Kindern, die nicht ausreichend Deutsch sprechen, zugutekommen. Unsere eigene Kultur und Werteordnung wird zurückgesetzt und nicht mehr an nachfolgende Generationen weitergegeben. Außerdem ist der unzulänglichen Integrationspolitik anzukreiden, dass hochqualifizierte Migrantinnen und Migranten mit unverhältnismäßig langen Anerkennungsphasen ihrer Abschlüsse rechnen müssen.

Unsere Position: Integration in die österreichische Gesellschaft

Durch Sprachkenntnisse und Erwerbsmöglichkeiten kann eine erfolgreiche gesellschaftliche Eingliederung von Menschen mit Migrationshintergrund forciert werden. Sprachbarrieren dürfen nicht mehr als Ausrede verwendet werden, um Menschen auszugrenzen. Stattdessen braucht es ein breitgefächertes Angebot an Sprachkursen - für alle Altersklassen.

Auch der Arbeitsmarkt muss für Migrantinnen und Migranten leichter zugänglich gemacht werden. Dadurch werden einerseits regelmäßige Interaktionen mit anderen Menschen gefördert und andererseits die Selbsterhaltungsfähigkeit der Migrantinnen und Migranten gestärkt. Zusätzlich gilt es aber auch, die Grundwerte unserer Gesellschaft hochzuhalten und weiterzugeben, bei gleichzeitigem Respekt gegenüber fremden Kulturen und Religionen.