Bild: Junge Menschen

Stadtleben für die Jugend

Kinder und Jugendliche haben zu wenig Entfaltungsmöglichkeiten in Wien. Wir wollen sie unterstützen und Freiräume schaffen!


Unsere Forderung: Aktive Stadtplanung für Kinder und Jugendliche

  • Jugendticket und Jugendcard – Als Pendant zum Seniorenticket soll für den öffentlichen Verkehr ein einheitliches Jugendticket für alle bis zum vollendeten 27. Lebensjahr gelten. Einführung einer Jugendcard mit kostengünstigen Sport- und Kulturangeboten.
  • Freizeiteinrichtungen und Sportstätten
    • Verlängerung der Öffnungszeiten von Parkanlagen
    • zusätzliche Spielplätze und Erweiterung des dortigen Angebots wie Rasenbenützung, Fahrradwege, Inlineskating-Zonen etc.
    • Außerdem braucht es ein erhöhtes Angebot an Sportstätten sowie Indoorspielplätzen.
  • Erweitertes Betreuungsangebot – Einrichtung von Online-Betreuungsstellen, an die sich junge Menschen online und anonym wenden können, sowie einer „Mobilen Task Force“, die dort zum Einsatz kommt, wo Konfliktpotenzial gegeben ist.
  • Höhere Wertschätzung für Jugendarbeit – Junge Menschen, die ehrenamtlich Jugendarbeit betreiben, sollen eine höhere Wertschätzung erfahren wie z. B. durch die Anrechnung ihrer Tätigkeit auf den Zivildienst.
  • Einrichtung eines Jugendbeirats – Politische Partizipation von jungen Menschen soll durch einen Jugendbeirat als beratendes Gremium bei Großprojekten gefördert werden.

STADTLEBEN FÜR DIE JUGEND. IN WIEN.

Das Problem: Zu wenig Entfaltungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche

In Wien mangelt es an kindgerechten Spielplätzen und attraktiven Aufenthaltsmöglichkeiten für die jüngeren Stadtbewohner. Wohngebiete sind oft nicht kinderfreundlich gestaltet und von Verboten gekennzeichnet. Das Donaukanalufer wird mit immer mehr Lokalen bestückt, anstatt die Flächen in dringend benötigte Spielplätze und Freizeitanlagen für Jugendliche umzufunktionieren. Das Angebot an Mehrzweckhallen und Indoorspielplätzen ist ebenfalls karg.

Für junge Menschen kann der Start in ein eigenständiges Leben außerdem mit vielen Schwierigkeiten verbunden sein. Vor allem finanzielle Belastungen können dabei rasch zum Verhängnis werden und zu einer Ver- und Überschuldung in jungen Jahren beitragen. Zahlen belegen, dass bei mehr als einem Viertel der verschuldeten Personen unter 25 Jahren die finanziellen Probleme bereits vor dem Erreichen der Volljährigkeit begonnen haben. Bei diesen Problemen schaut die Stadtregierung allzu oft weg.

Unsere Position: Unterstützung und Freiräume für Jugendliche

Kinder sind unsere Zukunft. Darum müssen wir ihnen ausreichend Aufmerksamkeit, aber auch Freiräume widmen. Städteplanerische Maßnahmen müssen kindgerechter gestaltet sein und das Netz an Spielplätzen und Freiflächen für Kinder verdichtet werden. Wiener Parkanlagen dürfen nicht länger mit Verboten übersät sein, sondern müssen Freizeitaktivitäten von Kindern und Jugendlichen fördern.

Auch für Schlechtwettertage braucht es Alternativen wie multifunktionale Mehrzweckhallen und Indoorspielwelten. An der Schwelle zum Erwachsenenalter braucht es zusätzliche Unterstützungen, vor allem finanzieller Natur. Mit einheitlichen Vergünstigen im öffentlichen Verkehr, aber auch bei Freizeit- und Sportangeboten würde Jugendlichen der Schritt in die Selbstständigkeit erleichtert werden.