Bild: Wassertropfen

Lebens- und Umweltqualität

Das Umweltressort verkümmert zunehmend zum "Gebühreneintreibungs-Ressort". Statt Verboten wollen wir durch bessere Einbindung der Bürger mehr Lebens- und Umweltqualität erreichen.


Unsere Forderung: Mehr Lebensqualität im öffentlichen Raum

  • Nachhaltige Umweltpolitik
    • Stärkung von Forschung und Innovationskraft im Umweltbereich
    • Einbindung der Bürgerinnen und Bürger
    • enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft.
  • Mehr Grün – weniger Beton
    • Schaffung von Grünflächen in den Bezirken
    • Erhaltung der Wiener Baumalleen
    • Forcierung regionaler Landwirtschaft.
  • Sparsamer Ressourceneinsatz und -verbrauch – Wien wird zur Umwelt-Musterstadt durch ein nachhaltiges Programm zur Abfallvermeidung.
  • Professionelle Umweltpolitik – Durch Erarbeitung eines res-sortübergreifenden Umweltmasterplans für Wien.
  • Harmonisches Miteinander von Mensch und Tier in Wien – Tierschutzprogramm mit Fokus auf ein reibungsloses Zusammenleben von Mensch und Tier u.a. durch Abschaffung der Hunderasseliste und Verbesserung der Hundezonen.

LEBENS- UND UMWELTQUALITÄT. IN WIEN.

Das Problem: Umwelt wird in Wien verwaltet und nicht gestaltet

Das Umweltressort verkümmert zunehmend zum "Gebühreneintreibungsressort". Trotz jährlicher Überschüsse von rund 140 Mio. Euro allein bei Müll- und Wassergebühren, stiegen diese seit 2010 um knapp 40%. Gleichzeitig versagt die rot-grüne Umweltpolitik bei der Müllvermeidung. Selbst beim Sammeln und Trennen von Müll belegt Wien im Bundesländervergleich die Schlusslicht-Position. Statt mit privaten Anbietern Wien zur Umwelt-Musterstadt Europas zu machen, wird diesen ein fairer Mitbewerb unmöglich gemacht.

Obwohl Wien über attraktive Grünlagen verfügt, sind die Grünräume in der Stadt auf dem Rückzug. Dem starken Bevölkerungszuwachs in Wien und damit dem Wunsch nach mehr Grünräumen für mehr Lebensqualität wird mit fortschreitender Versiegelung von bestehenden Grünflächen geantwortet. Selbst vor der Verbauung von landwirtschaftlichen Flächen wird nicht Halt gemacht. Die grüne Regierungsbeteiligung hat in Wien nicht zu mehr Lebensqualität geführt, ganz im Gegenteil: Grau ist die neue Farbe der Grünen. Die Umwelt muss man in Wien vor allem vor Rot-Grün schützen, kritisieren viele Bürgerinnen und Bürger.

Unsere Position: Bürgerinnen und Bürger einbinden statt bevormunden

Eine bessere Lebens- und Umweltqualität in Wien ist nicht durch mehr Verbote, sondern durch eine bessere Einbindung der Bürgerinnen und Bürger beim Umweltschutz zu erreichen. Wir stehen für eine nachhaltige Umweltpolitik, die an die nächsten Generationen denkt. Unter allen Umweltschutzstrategien muss die Vermeidung von Umweltproblemen Vorrang haben.

Die Stadt Wien soll beim sparsamen Ressourceneinsatz und -verbrauch Vorbild sein. Umweltschutz in Wien erfordert, öffentliches und privates Engagement gemeinsam zu mobilisieren und zu nützen. Umweltpolitik ist eine Querschnittsmaterie und muss deshalb gerade in zukunftsentscheidenden Bereichen wie Stadtentwicklung, Klimaschutz, erneuerbare Energien und z. B. E-Mobilität miteinbezogen werden. Ebenso kann und soll eine nachhaltige Umweltpolitik nur Hand in Hand mit der Wirtschaft funktionieren.